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13.10.2017

Zurück zu den Wurzeln!

Mit der neuen Saison bringen uns Theo und Kay wieder neue Köstlichkeiten vom Feld. In den Gesprächen mit unseren Kundinnen und Kunden stellten wir fest, dass viele etwas mehr über Rettich, Pastinaken & Co. wissen wollten. Das brachte uns auf ein neues Thema für unseren Blog: alte und zum Teil in Vergessenheit geratene Rübensorten!



Der schwarze Rettich ist ein Wintergemüse, welches bereits seit dem 9. Jahrhundert auf Europas Feldern zu finden ist. Zu Beginn wurde das Gemüse vor allem in Klostergärten angepflanzt, wo es aufgrund seiner gesundheitsfördernden Wirkung angebaut wurde. So wurde der Rettich beispielsweise als natürlicher Schleimlöser verwendet. Mit der Zeit hat die dunkle Rübe an Bekanntheit verloren. Erst durch die ökologische Landwirtschaft und die Wiederentdeckung alter Gemüsesorten ist die Nachfrage angestiegen. Der Rettich hat einen pikanten bis leicht scharfen Geschmack. Geschält und fein geraspelt eignet er sich hervorragend als Salat, wie beispielsweise im Rettich-Apfel-Salat.



Noch älter als der schwarze Rettich ist die rote Bete, deren Spuren sich über Tausende von Jahren erstrecken. Die alten Ägypter und Griechen nannten die rote Bete auch „Wunderrübe“, da diese ebenfalls zahlreiche heilende Wirkungen hat: Sie kann zum Beispiel das Immunsystem stärken oder das allgemeine Wohlbefinden fördern. Zu Zeiten unserer Großeltern wurde die rote Bete vor allem in Scheiben eingelegt und zu Labskaus gereicht. Heutzutage werden aus diesem Wintergemüse viele verschiedene Variationen gezaubert. Besonders lecker schmeckt die rote oder auch gelbe Bete fein geschnitten zu Feldsalat mit einem Dressing aus Walnussöl und Balsamicoessig.



Als vergessene Gemüsesorte gilt auch die Pastinake. Bis zum 18. Jahrhundert waren die Pastinaken eine der beliebtesten Gemüsesorten. Als jedoch damit begonnen wurde, Kartoffeln und Karotten in Deutschland anzubauen, wurde die Pastinake zunehmend vom Feld verdrängt. Durch ihren hohen Gehalt an Mineralstoffen wie Kalium und Magnesium tut auch die Pastinake uns Menschen sehr gut. Pastinaken können genauso zubereitet werden wie Möhren. Ein besonderer Hit sind die Pastinaken jedoch aus dem Ofen, wie z.B. als gebackene Pastinaken oder als Backofengemüse mit Blauschimmeldip.



Na, wann haben Sie das letzte Mal von einer vergessenen Sorte genascht? Schon lange her oder womöglich noch nie? Dann bestellen Sie doch mal so eine „alte Rübe“ bei uns!






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