Schwarzkohl – was ist das eigentlich und was kannst du damit machen?
Nächste Woche steckt Schwarzkohl in deiner Gemüsekiste von der frischeKISTE. Für manche von euch ein vertrauter Begleiter in der Winterküche, für andere vielleicht eine neue Entdeckung. Wir bauen ihn selbst auf unseren Bioland-Feldern in Syke an, sodass er frisch und regional zu dir kommt.
Schwarzkohl – auch bekannt als Palmkohl, Cavolo Nero oder Toskana-Kohl – ist vielseitig, mild und unkompliziert in der Zubereitung. Damit du das Beste aus deinem Gemüse herausholen kannst, haben wir die wichtigsten Infos, Zubereitungstipps und Hinweise zu häufigen Fragen zusammengestellt.
Was ist Schwarzkohl?
Schwarzkohl gehört zur Familie des Gemüsekohls und erinnert an Grünkohl, schmeckt aber deutlich milder und leicht nussig. Die langen, dunkelgrünen Blätter wirken fast wie kleine Palmenblätter – daher auch der Name Palmkohl.
Sein Aroma ist angenehm würzig, nicht bitter, und er passt sowohl zu einfachen Alltagsgerichten als auch zu herzhaften Eintöpfen und Suppen.
FAQ: Häufige Fragen zu Schwarzkohl / Palmkohl
Ist Palmkohl das Gleiche wie Grünkohl?
Nein, Palmkohl ist nicht dasselbe wie Grünkohl. Beide haben eine ähnliche Wuchsform, gehören aber zu unterschiedlichen Untergruppen der Gemüsekohlsorten:
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Palmkohl / Schwarzkohl / Italienischer Kohl: bis zu 80 cm lange Blätter, schwarzgrün, blasig und etwas glatter als beim Grünkohl, keine Kopfbildung, keine verdickten Blütenstände.
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Grünkohl oder Braunkohl: ebenfalls nicht kopfbildend, Blätter kraus oder glatt, je nach Sorte.
Beide zählen zu den ältesten Kulturformen und wurden bereits im 3. Jahrhundert v. u. Z. im Mittelmeerraum angebaut. Palmkohl ist damit eine eigenständige, sehr alte Kohlsorte – mild, aromatisch und vielseitig einsetzbar.
Wie gesund ist Palmkohl?
Sehr gesund! Er liefert viele Vitamine (A, C, K), Mineralstoffe wie Kalzium und Eisen und enthält wertvolle Antioxidantien. Ideal, um den Körper in der dunkleren Jahreszeit zu unterstützen.
Kann man Palmkohl roh essen?
Ja – fein geschnitten, mit etwas Öl oder Zitronensaft „einmassiert“ wird er weich genug für Salate, Bowls oder Wraps. Du kannst ihn auch einfach in Smoothies mixen, so bekommst du eine Extraportion Nährstoffe. Bei besonders großen oder festen Blättern kann ein kurzes Blanchieren helfen.
Kann man die Stiele von Palmkohl essen?
Grundsätzlich ja, sie sind nur etwas fester. Für schnelle Gerichte empfehlen wir, die Mittelstiele herauszuschneiden, fein zu würfeln und zuerst anzubraten. In Suppen oder Eintöpfen können die Stiele problemlos mitgekocht werden.
Wie bereitest du Schwarzkohl vor?
Blätter vom Strunk lösen
Gut waschen und trocken tupfen
Je nach Gericht grob hacken, in Streifen schneiden oder ganze Blätter verwenden
Optional: kurze Blanchierzeit (1–2 Minuten) für sehr große oder feste Blätter
Unser Schwarzkohl aus Syke ist frisch und zart, daher reichen oft schon kurze Garzeiten aus.
Was kannst du mit Schwarzkohl machen?
Schwarzkohl ist ein vielseitiges Wintergemüse, das sich für viele Gerichte eignet:
Pasta: Kurz angebraten oder blanchiert mit Knoblauch, Olivenöl und Chili
Pfannengerichte: Mit Zwiebeln, Knoblauch oder anderen Gemüsesorten
Eintöpfe & Suppen: Passt perfekt in Minestrone oder Linseneintopf
Chips: Im Ofen knusprig gebacken als gesunder Snack
Bowls & Currys: Beißfest und aromatisch, ideal für cremige Gemüsegerichte
Salate: Fein geschnitten und „einmassiert“ wird Schwarzkohl zart genug für Wintersalate
Unser Tipp aus dem eigenen Anbau
Der Schwarzkohl von unseren Feldern in Syke ist besonders frisch und zart. Du musst ihn daher meist nur kurz garen, damit Aroma, Farbe und Vitamine erhalten bleiben.
Egal, ob er für dich ein alter Bekannter oder eine neue Entdeckung ist – Schwarzkohl ist unkompliziert und dankbar in der Küche. Probiere einfach aus, wie er dir am besten schmeckt!