Eigener Anbau
Stk
€
0,35
/kg
Wirsing
Herkunft regional Qualität: Bioland
3,50
€
pro Stk
Wirsing auch Wirsingkohl, Welschkohl, Welschkraut, schweizerisch Wirz und in Österreich einfach nur Kohl genannt. Wo kommt´s her? Das Kohlgemüse stammt aus dem Mittelmeerraum, weshalb es den französische Name "chou de milan" trägt. In Deutschland wird es seit dem 18. Jahrhundert angebaut und ist heute in allen Erdteilen verbreitet. Wirsingköpfe sind mittlerweile das ganze Jahr über erhältlich, zuerst als milderer Frühwirsing, danach als Herbst- oder Dauerwirsing. In Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Frankreich befinden sich bedeutende Anbauflächen. Wie sieht´s aus? Wirsing ist ein Kopfkohl und eine Kulturvarietät des Gemüsekohls. Er zeichnet sich durch kraus gewellte Blätter aus. Wie verwende ich´s? Wirsing ist in der Küche sehr vielseitig verwendbar, da seine Blätter zarter sind als die der meisten anderen Kohlsorten. Darüber hinaus hat er ein knackigeres Blatt und ist in Salatmischungen wegen seiner welligen Form sehr dekorativ. Die inneren, hellen Blätter sind schon nach kurzer Zeit gar und können als Gemüsebeilage verwendet werden. Andere Zubereitungen sind gefüllter Wirsing oder Eintöpfe. Die größeren Blätter eignen sich besonders gut für Kohlrouladen. Sehr bekannt ist in der Schweiz auch das Eintopfgericht Pot-au-feu, das mit Siedfleisch serviert wird. Was ist drin? Er enthält wie alle Kohlsorten reichlich Senfölglykoside, besonders viel Chlorophyll, doppelt so viel Eiweiß, Fette, auch Eisen und Phosphor wie Weiß- und Rotkohl, ferner Vitamin A, mehrere B-Vitamine. Roh deckt er mit 100 g den Tagesbedarf an Vitamin C.
Hersteller
Seit 1990 bewirtschaften wir unsere Felder nach Bioland-Richtlinien — das war damals keine Selbstverständlichkeit und ist es heute immer noch nicht. Auf rund 8 Hektar und in zwei Folientunneln wächst bei uns Gemüse ohne chemische Dünge- oder Pflanzenschutzmittel. Unkraut wird von Hand oder mechanisch bekämpft, der Boden mit Mist, Kompost und Zwischenfrüchten gepflegt.
Für uns gehört dazu auch, dass Insekten, Schmetterlinge und Vögel ihren Platz haben — in Hecken, Rainen und den ungenutzten Ecken zwischen den Feldern. Ein gesunder Boden braucht das.